Sonnige Tage im März

Braucht es nun schon UV-Schutz?

Es liegt Frühling in der Luft! Auch wenn die sonnigen Tage derzeit der Seele guttun: Die UV-Strahlung kann der Haut jetzt schon schaden.

Was die Seele freut, kann für die Haut aber bereits Risiken bergen. Die ist nach den dunklen Wintermonaten nämlich besonders empfindlich gegenüber der UV-Strahlung der Sonne.

Wer ungeschützt die Nase in die Sonne hält, bekommt womöglich die Quittung in Form eines Sonnenbrandes. Ganz zu schweigen davon, dass die UV-Strahlung für Zellschäden sorgt, aus denen sich eines Tages Hautkrebs entwickeln kann.

Drei Fragen zum Sonnenschutz im Frühjahr – und Antworten darauf:

So schön es ist, die erste Frühlingssonne zu genießen – die Haut sollte entsprechend geschützt werden. Foto: AdobeStock/Peter Maszlen

Sollte ich mich nun im März vor der Sonne schützen?

Ein Blick in die Wetter-App bringt Klarheit: In vielen von ihnen ist nämlich der UV-Index zu finden. Auf einer Skala von 1 bis 11+ ist angegeben, wie hoch die gesundheitliche Gefährdung durch UV-Strahlung in der jeweiligen Region ausfällt.
Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) rät, Augen und Haut ab einem Wert von 3 vor der Sonne zu schützen. Der kann der Behörde zufolge schon ab März in Deutschland
erreicht werden. In Bayern und Baden-Württemberg kann es auch zu einem Wert von 4 kommen, wie Auswertungen zeigen.

Wie sieht guter Sonnenschutz im Frühjahr aus?

„Was manche Menschen nur im Sommer anwenden, kann schon im Frühjahr wichtig sein“, so Inge Paulini, Präsidentin des BfS.
Wer die pralle Sonne meidet und in den Schatten umzieht, macht schon einmal vieles richtig – auch jetzt im Frühling. „Das Wichtigste ist, intensive Sonnenstrahlung möglichst zu vermeiden. Der zweite Schritt ist, die Haut zu bedecken: Lange Ärmel, lange Hosenbeine, Hut, Sonnenbrille sind zu empfehlen“, so Paulini. Der dritte Schritt: Sonnencreme für die unbedeckte Haut.

Kann ich die Sonnencreme aus dem Vorjahr noch nutzen?

Grundsätzlich ja, aber man sollte ein paar Tests machen, zum Beispiel daran riechen. Riecht sie komisch, muss sie weg. Auch wenn sich die Sonnencreme in eine Wasser- und in eine Fettschicht getrennt hat, sollte man sie nicht mehr verwenden. Oder die Sonnencremeflasche aus dem Auto, die dort monatelang hohen Temperaturschwankungen ausgesetzt war – auch sie gehört in den Müll.
Übrigens: Das Symbol auf der Verpackung, das Aufschluss über die Haltbarkeit der Sonnencreme gibt, ist ein geöffneter Tiegel mit einer Zahlenangabe, zum Beispiel „18 M“. In diesem Fall ist die Sonnencreme 18 Monate haltbar. Wichtig: Die Zeit läuft erst ab dem Öffnen der Sonnencreme.
Wer etwa eine mit „12 M“ oder „18 M“ gekennzeichnete Sonnencreme findet, die im letzten Sommerurlaub geöffnet wurde, kann sie noch verwenden. In einigen Fällen gibt es auch ein konkretes Mindesthaltbarkeitsdatum auf der Verpackung – oft in Verbindung mit einem Sanduhr-Symbol. Dpa

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Tipp des Monats

Osteoporose vorbeugen: Bewegung macht die Knochen stabiler

Damit die Knochen stark bleiben, braucht es nicht nur eine Ernährung, in der ordentlich Calcium steckt. Warum auch Bewegung so wichtig ist.

Knochen müssen regelmäßig belastet werden, um stabil zu bleiben und weniger schnell zu brechen. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) hin. Belastung für die Knochen heißt: Bewegung.

Ob Fußballtraining, Joggen, Pilates oder Radfahren: Vor allem dann, wenn es sportlich wird, regt Bewegung den Knochenstoffwechsel an.

„Dies geschieht durch die Muskeln, die am Knochen ziehen. Sie geben das Signal, mehr Calcium in das Skelettsystem zu transportieren und einzulagern“, so Prof. Uwe Maus von der DGOU. Dadurch gewinnen die Knochen an Stabilität – und auch Osteoporose wird vorgebeugt.

Auch die Ernährung zahlt auf die Knochenstärke ein

Besonders wichtig ist Sport übrigens für Kinder und Jugendliche. Denn bei ihnen baut sich die Knochenmasse noch auf.

Ganz ohne die Ernährung geht es aber nicht. Wichtig ist daher, reichlich Calcium zu sich zu nehmen – etwa durch Lebensmittel wie Milch, Hartkäse, Mineralwasser oder Spinat. Damit der Körper das gut verwerten kann, braucht es Vitamin D. Das bildet der Körper mithilfe von Sonnenlicht, es steckt aber auch in fettem Seefisch wie Hering oder Lachs.