Krankenkassen haben ihre Zusatzbeiträge erhöht

Pflichtversicherte Rentnerinnen und Rentner spüren das mit Verzögerung. Wer wann betroffen ist - und warum.

Viele Krankenkassen haben ihren Zusatzbeitrag zum 1. Januar 2025 angehoben. Für pflichtversicherte Rentnerinnen und Rentner wirkt sich dieser veränderte Zusatzbeitrag erst zwei Monate später aus. Der Krankenkassenbeitrag wird mit der Rentenzahlung für den Monat März angehoben, entsprechend eine geringere Rente überwiesen, wie die Deutsche Rentenversicherung Bund erklärt.

Hintergrund: Ändern sich Beiträge der gesetzlichen Krankenversicherung, werde das für versicherungspflichtige Rentnerinnen und Rentner aufgrund gesetzlicher Vorgaben immer zeitversetzt berücksichtigt. Der aus der Rente zu zahlende Beitrag wird deshalb bei Änderungen des Beitragssatzes immer erst zwei Monate später erhoben. Das gelte sowohl für Senkungen als auch für Erhöhungen.

Der erhöhte Zusatzbeitrag belastet das monatliche Budget für Rentner. Foto: guy2men - stock.adobe.com

Je nach Rentenbeginn – Änderung zeigt sich unterschiedlich
Wichtig: Der geänderte Betrag kommt nicht bei allen Empfängerinnen und Empfängern zur gleichen Zeit an, informiert die DRV weiter. Entscheidend ist hier der Rentenbeginn: Hat die Rente im April 2004 oder später begonnen, wird sie am Monatsende gezahlt. Die geänderte Rente wird in diesen Fällen erstmals Ende März auf dem Konto der Rentnerinnen und Rentner sein.

Unterschiedliche Auszahlung
Wer bis März 2004 in Rente gegangen ist, erhält die Zahlung im Voraus. Die Rente für März wird also bereits Ende Februar überwiesen.
Über die Änderung werden betroffene Rentnerinnen und Rentner per Kontoauszug informiert, so die DRV. Schriftliche Bescheide gibt es nur in Ausnahmefällen. dpa

Nach oben scrollen
2021_Logo_Schrift_Vorteilhaft-leben_Initiative_blanko

Tipp des Monats

Osteoporose vorbeugen: Bewegung macht die Knochen stabiler

Damit die Knochen stark bleiben, braucht es nicht nur eine Ernährung, in der ordentlich Calcium steckt. Warum auch Bewegung so wichtig ist.

Knochen müssen regelmäßig belastet werden, um stabil zu bleiben und weniger schnell zu brechen. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) hin. Belastung für die Knochen heißt: Bewegung.

Ob Fußballtraining, Joggen, Pilates oder Radfahren: Vor allem dann, wenn es sportlich wird, regt Bewegung den Knochenstoffwechsel an.

„Dies geschieht durch die Muskeln, die am Knochen ziehen. Sie geben das Signal, mehr Calcium in das Skelettsystem zu transportieren und einzulagern“, so Prof. Uwe Maus von der DGOU. Dadurch gewinnen die Knochen an Stabilität – und auch Osteoporose wird vorgebeugt.

Auch die Ernährung zahlt auf die Knochenstärke ein

Besonders wichtig ist Sport übrigens für Kinder und Jugendliche. Denn bei ihnen baut sich die Knochenmasse noch auf.

Ganz ohne die Ernährung geht es aber nicht. Wichtig ist daher, reichlich Calcium zu sich zu nehmen – etwa durch Lebensmittel wie Milch, Hartkäse, Mineralwasser oder Spinat. Damit der Körper das gut verwerten kann, braucht es Vitamin D. Das bildet der Körper mithilfe von Sonnenlicht, es steckt aber auch in fettem Seefisch wie Hering oder Lachs.