Gesund und sicher: Sitz im Auto optimal einstellen

Wer krumm im Auto kauert, schadet auf Dauer nicht nur seinem Rücken. Eine falsche Sitzhaltung erhöht auch das Risiko, sich bei einem Unfall schwer zu verletzen. So geht es richtig

Einsteigen, ans Lenkrad setzen und losfahren: Kann man beim Sitzen im Auto überhaupt etwas falsch machen? Durchaus, denn bei ungünstiger Haltung leidet der Rücken – und im schlimmsten Fall bringt man sich bei einem Unfall in erhöhte Gefahr.

In modernen Autos kann man den Sitz glücklicherweise an die individuelle Körpergröße anpassen, indem man Höhe, Neigung, Kopfteil und Nähe zum Lenkrad verstellt. Auch das Lenkrad selbst lässt sich justieren. Wie die optimale Sitzposition aussieht, erklärt der ADAC in einer Mitteilung:

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Die richtige Einstellung des Autositzes ist entscheidend für Sicherheit und Komfort. Foto: dpa-tmn/Christin Klose

Beine und Arme nicht komplett durchgestreckt

Der Abstand nach vorn sollte so eingestellt sein, dass die Beine beim Treten der Pedale nicht komplett durchgestreckt sind. Stattdessen sind die Knie leicht gebeugt und zwischen Kniekehle und Vorderkante des Sitzes sollten noch ein paar Zentimeter Platz sein. 

Auch die Arme sollten locker angewinkelt sein, das Lenkrad idealerweise auf neun und drei Uhr gegriffen werden. Zwischen Oberkörper und Lenkrad-Airbag liegen am besten 25 bis 30 Zentimeter. 

Aufrecht sitzen mit Kopf an der Kopfstütze

Mit dem Gesäß sollten Sie sich nah an der Rückenlehne platzieren und den Rücken anlehnen – der wird ihnen die aufrechte Sitzposition gerade bei längeren Fahrten danken. Gleichzeitig ist Ihr Kopf so automatisch näher an der Kopfstütze, was im Falle eines plötzlichen Aufpralls Ihre Sicherheit erhöht. Die Oberkante der Kopfstütze sollte etwa so hoch sein wie die Oberkante des Kopfes.

Gute Sicht sicherstellen

Beim Fahren sollte man nicht nur die Straße, sondern auch das Armaturenbrett gut im Blick haben. Dafür sollte der Sitz hoch genug und das Lenkrad nicht zu hoch eingestellt sein. Die Augen sind am besten auf etwa halber Höhe der Frontscheibe.  Dpa

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Tipp des Monats

Osteoporose vorbeugen: Bewegung macht die Knochen stabiler

Damit die Knochen stark bleiben, braucht es nicht nur eine Ernährung, in der ordentlich Calcium steckt. Warum auch Bewegung so wichtig ist.

Knochen müssen regelmäßig belastet werden, um stabil zu bleiben und weniger schnell zu brechen. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) hin. Belastung für die Knochen heißt: Bewegung.

Ob Fußballtraining, Joggen, Pilates oder Radfahren: Vor allem dann, wenn es sportlich wird, regt Bewegung den Knochenstoffwechsel an.

„Dies geschieht durch die Muskeln, die am Knochen ziehen. Sie geben das Signal, mehr Calcium in das Skelettsystem zu transportieren und einzulagern“, so Prof. Uwe Maus von der DGOU. Dadurch gewinnen die Knochen an Stabilität – und auch Osteoporose wird vorgebeugt.

Auch die Ernährung zahlt auf die Knochenstärke ein

Besonders wichtig ist Sport übrigens für Kinder und Jugendliche. Denn bei ihnen baut sich die Knochenmasse noch auf.

Ganz ohne die Ernährung geht es aber nicht. Wichtig ist daher, reichlich Calcium zu sich zu nehmen – etwa durch Lebensmittel wie Milch, Hartkäse, Mineralwasser oder Spinat. Damit der Körper das gut verwerten kann, braucht es Vitamin D. Das bildet der Körper mithilfe von Sonnenlicht, es steckt aber auch in fettem Seefisch wie Hering oder Lachs.