Ein Topf, viele Möglichkeiten

An kalten Tagen tut eine heiße Mahlzeit besonders gut. Echte Klassiker sind dabei köstliche Eintöpfe. Für ihre Fans gibt es unzählige Variationen – und manche locken sogar Eintopf-Skeptiker an den Suppenteller.

Eintöpfe zählen zu den Gerichten, die auf der ganzen Welt und in allen Kulturen bekannt sind. Jedes Land und jede Region hat ihre ganz besonderen Spezialitäten auf diesem Gebiet. Was sie in der Regel besonders auszeichnet: Sie schmecken gut, wärmen von innen und sind ganz leicht zuzubereiten. Mit den richtigen Zutaten sind sie darüber hinaus meistens auch noch sehr gesund. 1000 gute Gründe, sich diese kulinarischen Schätze einmal näher anzusehen. Heute können wir bei Eintöpfen aus einer Vielfalt kreativer Varianten zurückgreifen. Dabei werden regionale Zutaten mit exotischen Aromen kombiniert und Traditionsgerichte völlig neu interpretiert. So entstehen raffinierte Kombinationen wie Kokos-Süßkartoffel-Curry-Eintopf mit asiatischer Note oder eine italienische Gemüsesuppe, die Minestrone, mit Zucchini, Fenchel und einem Hauch von Safran. Letztere zeigt, dass Eintöpfe heute auch durch Leichtigkeit punkten. Sie sind in all ihrer Vielseitigkeit kulinarisches Statement für Genießer.

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Die besten Zutaten für ein köstliches Linsen-Curry. Foto: Foodistas / Obst & Gemüse – 1000 gute Gründe

Mit jeder Menge gutem Gemüse, Hülsenfrüchten und vollwertigen Kohlenhydraten sind Eintöpfe echtes Powerfood. Mit an Bord sind dabei neben Vitaminen und Ballaststoffen auch wertvolle Mineralien, gesunde Fette und hochwertiges pflanzliches Eiweiß. Schonend gegart bleiben all diese Inhaltsstoffe erhalten. Gewürze wie Kurkuma, Chili und Ingwer verstärken dabei die wärmende Wirkung und sollen die Durchblutung fördern. Zudem sagt man ihnen eine positive Wirkung auf das Immunsystem nach – perfekt in der winterlichen Erkältungs- und Grippesaison.
Wer Menschen überzeugen möchte, die Eintöpfen bislang skeptisch gegenüberstanden, der lässt am besten seine ganze Kreativität spielen. Die Liebe zu Eintöpfen geht durch die Nase – also sind aufregende Aromen entscheidend. Und mit farbenfrohen Zutaten für den Eintopf wird es auch bald Liebe auf den ersten Blick. Das lässt die meisten Vorurteile schnell vergessen. Moderne Eintöpfe lassen sich auch individuell variieren. Wer Kohl nicht mag, genießt seine Variante eben mit Zucchini und Pilzen kombiniert mit einer herrlich aromatischen Gemüsebrühe oder alternativ mit Kokosmilch.
Auch unterschiedliche Texturen sorgen für ein besonderes Geschmackserlebnis: Die einen bevorzugen vielleicht weiche Tellerlinsen kombiniert mit knackigen Porreeringen und knusprigem Speck, andere stehen eher auf sämig pürierte Eintöpfe mit frisch gerösteten Kürbiskernen, karamellisiertem Buchweizen oder knusprigen Croûtons. Wer Fleisch mag, der garniert den Eintopf mit Rindfleischstücken oder zarten Hähnchenfiletstreifen.
Selbst Kinder lassen sich früh für besondere Varianten begeistern: Eine Mischung aus bunten Gemüsewürfelchen mit allseits beliebten Buchstabennudeln kommt bei den Jüngsten bestens an. Zum Einstieg empfehlen sich hier eher milde Gewürze wie edelsüßer Paprika oder etwas frisch geriebene Muskatnuss. Übrigens mögen die Kleinen das Essen umso mehr, wenn sie von Anfang an beim Einkaufen und Gemüseschnibbeln mit dabei sein dürfen.
Ein weiterer großer Vorteil von Eintöpfen: Sie lassen sich easy am nächsten Tag aufwärmen – und schmecken dann gut durchgezogen manchmal sogar noch besser. Damit passen sie bestens in unsere Zeit, in der es im Alltag oft hektisch zugeht. Da ist es perfekt, das Essen schon am Vortag vorbereiten zu können. Außerdem sind die Zutaten ganz im Sinne einer nachhaltigen Ernährung oft regionalen Ursprungs. 1000 gute Gründe

Curry-Linsen-Eintopf

Zutaten: 1 EL Kokosöl, 1 weiße Zwiebel, 1 daumengroßes Stück Ingwer, 1 Knoblauchzehe, 3 Möhren, 100 g rote Linsen, 1 Dose Kichererbsen, 1 TL rote Currypaste, 500 ml Gemüsefond, 400 g gehackte Tomaten aus der Dose, 3 EL Cashewkerne, Salz, schwarzer Pfeffer,
1 TL Zimt

Zubereitung: Das Kokosöl in einem Topf erwärmen, bis es sich auflöst. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und in kleine Würfel schneiden. Den Ingwer ebenfalls schälen und fein reiben. Alles zusammen zum Kokosöl geben und für etwa 4 bis 5 Minuten leicht anschwitzen, dann die Currypaste dazugeben und ebenfalls leicht anschwitzen. In der Zwischenzeit die Möhren schälen und würfeln. Die Linsen und Kichererbsen waschen und abtropfen lassen. Möhren, Linsen und die Kichererbsen in den Topf geben und für weitere 4 Minuten anschwitzen. Dann mit dem Gemüsefond aufgießen und für 5 Minuten leicht köcheln lassen. Die Tomaten dazugeben und für weitere 10 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln. Die Cashewkerne in einer Pfanne ohne Fett leicht bräunen. Den Eintopf vor dem Servieren noch mit Salz, Pfeffer und Zimt abschmecken. Die gerösteten Cashewkerne als Dekoration verwenden. 1000 gute Gründe

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Tipp des Monats

Osteoporose vorbeugen: Bewegung macht die Knochen stabiler

Damit die Knochen stark bleiben, braucht es nicht nur eine Ernährung, in der ordentlich Calcium steckt. Warum auch Bewegung so wichtig ist.

Knochen müssen regelmäßig belastet werden, um stabil zu bleiben und weniger schnell zu brechen. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) hin. Belastung für die Knochen heißt: Bewegung.

Ob Fußballtraining, Joggen, Pilates oder Radfahren: Vor allem dann, wenn es sportlich wird, regt Bewegung den Knochenstoffwechsel an.

„Dies geschieht durch die Muskeln, die am Knochen ziehen. Sie geben das Signal, mehr Calcium in das Skelettsystem zu transportieren und einzulagern“, so Prof. Uwe Maus von der DGOU. Dadurch gewinnen die Knochen an Stabilität – und auch Osteoporose wird vorgebeugt.

Auch die Ernährung zahlt auf die Knochenstärke ein

Besonders wichtig ist Sport übrigens für Kinder und Jugendliche. Denn bei ihnen baut sich die Knochenmasse noch auf.

Ganz ohne die Ernährung geht es aber nicht. Wichtig ist daher, reichlich Calcium zu sich zu nehmen – etwa durch Lebensmittel wie Milch, Hartkäse, Mineralwasser oder Spinat. Damit der Körper das gut verwerten kann, braucht es Vitamin D. Das bildet der Körper mithilfe von Sonnenlicht, es steckt aber auch in fettem Seefisch wie Hering oder Lachs.