Diabetes mellitus - die heimtückische Krankheit
Zuckerkrankheit mit Folgen! Diabetes mellitus: Symptome, Folgen und Ursachen – handfeste Fakten für mehr Gesundheit und Wohlbefinden.
Diabetes mellitus, im Volksmund auch Zuckerkrankheit genannt, ist eine weit verbreitete Stoffwechselerkrankung, die Millionen Menschen weltweit betrifft.
Doch was genau verbirgt sich hinter dieser Diagnose? Welche Symptome sind typisch, welche Folgen kann die Erkrankung haben, was sind die Ursachen und welche Therapien gibt es? Das Klinikum Bad Salzungen lädt am 9. April 2025 zur Veranstaltungsreihe „Talk im Klinikum“ ein, um diesen Fragen auf den Grund zu gehen und wertvolle Tipps für ein Leben mit Diabetes zu geben.

Der Zuckerstoffwechsel ist ein komplexes Zusammenspiel. Unser Körper gewinnt Energie aus Zucker (Glukose). Das Hormon Insulin, welches in der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) produziert wird, spielt dabei eine entscheidende Rolle. Es fungiert wie ein Schlüssel, der die Türen zu den Körperzellen öffnet, damit die Glukose aus dem Blut in die Zellen gelangen und dort zur Energiegewinnung genutzt werden kann.
Bei Diabetes ist dieser Prozess gestört. Entweder produziert die Bauchspeicheldrüse nicht ausreichend Insulin (Typ 1) oder die Körperzellen reagieren nicht mehr ausreichend auf das vorhandene Insulin (Typ 2).
In beiden Fällen steigt der Blutzuckerspiegel dauerhaft an, was zu einer Vielzahl von gesundheitlichen Problemen führen kann.
Typische Symptome und Frühzeichen von Diabetes sind starker Durst, häufiges Wasserlassen, Müdigkeit, Gewichtsverlust (bei Typ 1) oder Gewichtszunahme (bei Typ 2), schlecht heilende Wunden, Sehstörungen sowie Kribbeln oder Taubheitsgefühl in Händen und Füßen. Diese Symptome können schleichend auftreten und werden daher oft erst spät erkannt. Der Diabetes mellitus ist eine sehr heimtückische Krankheit, da sie zunächst kaum Symptome macht, nicht weh tut und dadurch häufig lange unbemerkt bleibt. Aber: unbehandelter Diabetes kann schwerwiegende Komplikationen verursachen! Der dauerhaft erhöhte Blutzuckerspiegel schädigt langfristig die Blutgefäße und Nerven. Dies kann zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Nierenschäden Augenschäden Nervenschäden und dem diabetischen Fußsyndrom führen. Das diabetische Fußsyndrom ist eine gefürchtete Komplikation, bei der Durchblutungsstörungen und Nervenschäden zu schlecht heilenden Wunden am Fuß und im schlimmsten Fall zur Amputation führen können.
Die Therapie von Diabetes mellitus zielt darauf ab, den Blutzuckerspiegel zu senken und das Risiko von Komplikationen zu minimieren. Sie umfasst in der Regel eine Kombination aus Lebensstiländerungen (Ernährung und Bewegung), medikamentöser Therapie (z. B. Tabletten oder Insulin) und neuen Therapieansätzen, die die Blutzuckerkontrolle verbessern und das Risiko von Komplikationen reduzieren können.
Was können Betroffene selbst tun? Betroffene können viel tun, um ihren Blutzuckerspiegel zu kontrollieren und das Risiko von Komplikationen zu reduzieren. Dazu gehören regelmäßige Blutzuckermessungen, eine Ernährung mit viel Gemüse, Vollkornprodukten und gesunden Fetten, ausreichend Bewegung, der Verzicht auf das Rauchen sowie regelmäßige ärztliche Kontrollen. Das Klinikum Bad Salzungen verfügt über eine hohe Kompetenz in der Diagnose und Therapie von Diabetes mellitus. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich beim nächsten „Talk“ umfassend zu informieren und hilfreichen Input für ein gesundes Leben zu erhalten! Erfahren Sie mehr über moderne Therapieansätze, neue Technologien und wertvolle Tipps für den Alltag mit Diabetes.
Klinikum SLZ