Austernpilz-Dönerspieß

In vielen Gerichten übernehmen Kräuterseitlinge, Shiitake, Champignons und Co. spielend die Hauptrolle. Die aromatischen Austernpilze eignen sich mit ihrer festen, fleischigen Konsistenz hervorragend zum Braten. Als „pulled“-Variante einfach die Kappen und Stiele in Streifen schneiden, nach Belieben würzen und mit Zwiebeln in einer heißen Pfanne anbraten, empfiehlt der Kochbuchautor, Foodblogger und bekennende Zuchtpilzfan Stevan Paul.

 

Zutaten für 4 Personen: 16 bis 20 große Austernpilze, 80 ml Olivenöl, 1 TL Paprikapulver edelsüß, 1 Msp. geräuchertes Paprikapulver, ½ TL Garam Masala, ½ TL Oregano, 1-2 TL Shiitake Tsuyu Dashi (alternativ helle Sojasauce), 1 kleine Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, Salz

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Die aromatischen Austernpilze eignen sich mit ihrer festen, fleischigen Konsistenz hervorragend zum Braten. Foto: pexels.com/akz-o

Zubereitung: Die Austernpilze salzen. Aus Olivenöl, Paprikapulver, Garam Masala, Oregano und Shiitake Tsuyu Dashieine Würze anrühren. Zwiebel und Knoblauch pellen, fein reiben und unterrühren. Die Austernpilze mit der Würze beträufeln und einreiben. Die Austernpilze in wenig Öl in einer heißen Pfanne bei mittlerer Hitze portionsweise erst auf der „Hautseite“ dann auf der Lamellenseite gold- bis dunkelbraun anbraten.Den Backofen auf 100 °C vorheizen. Die gebratenen Pilze auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech dachziegelartig übereinanderlappend zu einem Dönertürmchen schichten und mit einer Fleischgabel fixieren. Das Türmchen für 15-20 Minuten im Backofen heiß werden lassen. Kurz vor dem Servieren den Pilzdöner auf einem Brettchenaufschneiden und verteilen. Dazu passen klassische Döner-Beilagen wie Tomaten, Gurken, rote Zwiebeln, Fladenbrot und Joghurtsauce. akz-o

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Tipp des Monats

Osteoporose vorbeugen: Bewegung macht die Knochen stabiler

Damit die Knochen stark bleiben, braucht es nicht nur eine Ernährung, in der ordentlich Calcium steckt. Warum auch Bewegung so wichtig ist.

Knochen müssen regelmäßig belastet werden, um stabil zu bleiben und weniger schnell zu brechen. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) hin. Belastung für die Knochen heißt: Bewegung.

Ob Fußballtraining, Joggen, Pilates oder Radfahren: Vor allem dann, wenn es sportlich wird, regt Bewegung den Knochenstoffwechsel an.

„Dies geschieht durch die Muskeln, die am Knochen ziehen. Sie geben das Signal, mehr Calcium in das Skelettsystem zu transportieren und einzulagern“, so Prof. Uwe Maus von der DGOU. Dadurch gewinnen die Knochen an Stabilität – und auch Osteoporose wird vorgebeugt.

Auch die Ernährung zahlt auf die Knochenstärke ein

Besonders wichtig ist Sport übrigens für Kinder und Jugendliche. Denn bei ihnen baut sich die Knochenmasse noch auf.

Ganz ohne die Ernährung geht es aber nicht. Wichtig ist daher, reichlich Calcium zu sich zu nehmen – etwa durch Lebensmittel wie Milch, Hartkäse, Mineralwasser oder Spinat. Damit der Körper das gut verwerten kann, braucht es Vitamin D. Das bildet der Körper mithilfe von Sonnenlicht, es steckt aber auch in fettem Seefisch wie Hering oder Lachs.